Nachgefragt bei Daniel
IE: Wenn Du drei Wünsche frei hättest - welche wären das?
Daniel: Ich würde mir Weltfrieden, Toleranz und Liebe wünschen.
Jazz trifft Discofever
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Nach der Pause war es soweit: In pinkfarbenen Leggins, grünem Shirt, High Heels und blonder Perücke betrat Daniel die Bühne und legte mit „Hung up“ eine gelungene Madonna-Parodie hin, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Es hielt niemanden mehr auf den Bänken, der Saal tobte.
Die darauf folgende „Umziehpause“ überbrückte die Band mit „Billy Jean“ bevor Daniel – als wäre nichts gewesen – sein Programm mit einem wunderbaren Nina-Simone-Cover fortsetzte.
In Erinnerung an die gerade vergangene „Jazz meets Blues“-Tour gab es im zweiten Teil auch noch „A thousand times“ und „On a night like this“.
Für letzteres holte er sich Unterstützung aus dem Publikum: vier junge Damen, die mit ihm auf der Bühne die während der vergangenen Tour entwickelte „Choreografie“ zu diesem Song performten, mehr oder weniger synchron…
Zwischen den Songs wagte Daniel immer mal wieder einen Spaziergang ins Publikum – oder auf Tische -, gab launige Kommentare, ließ (Spiel-)Geld regnen oder verteilte bei „Für mich solls rote Rosen regnen“ eben diese roten Rosen ans Publikum.
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Er bot anspruchsvolles und leichtes Musikprogramm, Entertainment: es war eine absolut gelungene „DANIEL KÜBLBÖCK SHOW“.
Mit dem letzten Song des offiziellen Programms (es gab natürlich auch noch Zugaben!) thematisierte er - ebenfalls aus der Feder von Timothy Touchton und für viele das Highlight des Abends - auf seine Weise das, was gerade er vorlebt:
„If I can dream it, then I can do it“ …
D. Luxa
Fotos: Christin Hasemann (Im Endeffekt),
Heinz Schneider (Im Endeffekt)
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Das Schülercafe feierte in diesem Jahr 2009 sein elfjähriges Bestehen. Aber erst zum zweiten Mal wurde dies mit der Wupperfelder Festwoche gefeiert.
Wie auch im letzten Jahr hatten sich erneut viele Künstler dazu bereit erklärt, mit ihrem zum Teil sehr unterschiedlichen Programm das Schülercafe zu unterstützen. Alle Künstler sind ohne Gage aufgetreten. Der Erlös kommt zu 100% dem Schülercafe zugute.
Das Projekt hatten wir bereits in unserer letzten Ausgabe mit dem Interview von Herrn Müller, dem Leiter des Schülercafes, vorgestellt.
In diesem Jahr war auch Daniel Küblböck mit dabei. Er konnte am letzten Abend der vielseitigen Wupperfelder Festwoche mit Auszügen aus seinem aktuellen „Jazz meets Blues“-Programm einen perfekten Abschluss bieten.
Das Publikum war bunt gemischt. Viele Fans von Daniel waren gekommen, aber auch viele Wuppertaler selbst wollten sich Daniel nicht entgehen lassen.
Den Anfang des Abends machte aber Herr Müller mit seiner Band C.Braz persönlich. Sie spielten zu Anfang die ersten Takte von Daniels Song „You drive me crazy“ und dann ihre eigenen, selbst komponierten christlichen
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Rocksongs. Nach etwa 25 Minuten und einer kurzen Umbauphase war es dann soweit. Daniel wurde angekündigt und betrat, begleitet von sehr viel Applaus, die Bühne in der Alten Kirche in Wupperfeld.
Daniel begann mit dem Song „Here comes the sun“, der dann auch sogleich mit Ovationen gewürdigt wurde. Viele weitere Songs, wie z.B. die von ihm mitkomponierten „My Lucky Star“ oder „On a Night like this“, aber auch der eine oder andere Cover Song, wie z.B. „Rehab“ oder „Amazing Grace“ kamen beim Publikum sehr gut an. Bei letzterem Song war es ganz still in der Kirche und alle hingen förmlich an Daniels Lippen.
Daniel hatte die ganze Kirche sehr gut im Griff und die Akustik brachte seine Stimme richtig gut zur Geltung. Es wurde oft mitgeklatscht, mitgeschunkelt, mitgesungen und alle hatten viel Spaß an diesem Abend.
Daniel ist mit einer für ihn noch fremden Band aufgetreten, dem „Soulfood Orchestra“. Das Zusammenspiel war zwar noch nicht so perfekt wie mit Daniels sonstiger Band „Starlight“, aber sie haben doch durchaus schon gut auf Daniels Spontanitäten in den jeweiligen Songs reagiert. Die Musiker wurden an diesem
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