Das letzte Konzert des ersten Konzert-Wochenendes stand an: Dresden.
Das Wetter war sonnig, angenehm warm, als ich mich zusammen mit
meiner Schwester Sina-Raphaela und crazykimba auf den Weg von
Berlin Richtung Schlachthof in Dresden machte. Aufgeregt war ich
trotz meines Meet&Greets, das ich haben sollte, nicht.
An der Halle angekommen, bekamen wir einen schönen Parkplatz
direkt auf dem Gelände...und freuten uns, unsere Faniel-Freunde
wieder zu sehen...war ja schon wieder einen Tag her, dass man
sich gesehen hatte. Von außen sah die Halle wirklich schäbig
aus, eben wie ein Schlachthof aber später durften
wir noch feststellen, dass sie von innen weitaus besser, renovierter
aussah als erahnt.
Angestellt haben wir uns nicht...viel lieber wollten wir die Sonne
genießen. Vor dem Konzert dachte ich schon, dass Daniel
bei diesem Wetter eigentlich auch nur richtig gut drauf sein kann
und das Konzert deshalb auch grandios werden müsse.
Dann ging es rein zum Meet&Greet. Zusammen mit Jule, die mich
als Begleitperson ausgesucht hatte, ging ich in die Halle. Wir
mussten noch warten, bis es dann endlich zum Treffen mit Daniel
kam. Schön wars, wenn auch schnell und irgendwie unwirklich.
Danach schlenderten wir gemütlich Richtung Bühne, machten
noch halt bei allen möglichen Freunden, denen wir vom Treffen
erzählen mussten.
Wenn ich an das Dresden-Konzert denke, dann fällt mir immer
ein, dass ich bei diesem Konzert an etlichen verschiedenen Stellen
im Publikum gestanden habe. Angefangen weiter hinten..dann mal
vorne links...dann mittig...bis ich bei Oh happy day
ziemlich weit vorne stand.
Von hinten konnten Jule und ich zwei junge Männer sichten,
die uns irgendwie suspekt, so gar nicht faniel-mäßig,
vorkamen. Wir wollten sie im Auge behalten. Etwas mulmig wurde
mir bei ihrem Anblick ja schon.
Plötzlich positionierten sich auch zwei Securities direkt
hinter den ominösen Männern. Umso seltsamer war es...und
umso mehr überrascht waren wir, als wir diese Männer
dann während des Konzertes intensiver beobachten konnten.
Bei den bekannteren Liedern wie You drive me crazy
schaukelten und sangen sie nämlich mit!
Hatten wir uns also getäuscht und das waren doch auch Fans?
Ein bisschen Angst blieb bis ans Ende des Konzertes, aber die
beiden waren wirklich putzig zu beobachten und verhielten sich
friedlich.
Daniel gab mal wieder Alles. Und wie ich es schon erwartet hatte,
war er gut drauf an diesem Sonntagabend.