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Daniable 9/18
Juli 2005
Konzertbericht Dresden 20. März 2005

Das letzte Konzert des ersten Konzert-Wochenendes stand an: Dresden.

Das Wetter war sonnig, angenehm warm, als ich mich zusammen mit meiner Schwester Sina-Raphaela und crazykimba auf den Weg von Berlin Richtung Schlachthof in Dresden machte. Aufgeregt war ich trotz meines Meet&Greets, das ich haben sollte, nicht.
An der Halle angekommen, bekamen wir einen schönen Parkplatz direkt auf dem Gelände...und freuten uns, unsere Faniel-Freunde wieder zu sehen...war ja schon wieder einen Tag her, dass man sich gesehen hatte. Von außen sah die Halle wirklich schäbig aus, eben wie ein Schlachthof – aber später durften wir noch feststellen, dass sie von innen weitaus besser, renovierter aussah als erahnt.
Angestellt haben wir uns nicht...viel lieber wollten wir die Sonne genießen. Vor dem Konzert dachte ich schon, dass Daniel bei diesem Wetter eigentlich auch nur richtig gut drauf sein kann und das Konzert deshalb auch grandios werden müsse.

Dann ging es rein zum Meet&Greet. Zusammen mit Jule, die mich als Begleitperson ausgesucht hatte, ging ich in die Halle. Wir mussten noch warten, bis es dann endlich zum Treffen mit Daniel kam. Schön war’s, wenn auch schnell und irgendwie „unwirklich“. Danach schlenderten wir gemütlich Richtung Bühne, machten noch halt bei allen möglichen Freunden, denen wir vom Treffen erzählen mussten.

Wenn ich an das Dresden-Konzert denke, dann fällt mir immer ein, dass ich bei diesem Konzert an etlichen verschiedenen Stellen im Publikum gestanden habe. Angefangen weiter hinten..dann mal vorne links...dann mittig...bis ich bei „Oh happy day“ ziemlich weit vorne stand.
Von hinten konnten Jule und ich zwei junge Männer sichten, die uns irgendwie suspekt, so gar nicht „faniel-mäßig“, vorkamen. Wir wollten sie im Auge behalten. Etwas mulmig wurde mir bei ihrem Anblick ja schon.
Plötzlich positionierten sich auch zwei Securities direkt hinter den ominösen Männern. Umso seltsamer war es...und umso mehr überrascht waren wir, als wir diese Männer dann während des Konzertes intensiver beobachten konnten. Bei den bekannteren Liedern wie „You drive me crazy“ schaukelten und sangen sie nämlich mit!
Hatten wir uns also getäuscht und das waren doch auch Fans? Ein bisschen Angst blieb bis ans Ende des Konzertes, aber die beiden waren wirklich putzig zu beobachten und verhielten sich friedlich.

Daniel gab mal wieder Alles. Und wie ich es schon erwartet hatte, war er gut drauf an diesem Sonntagabend.

Foto: Philip G. Ob das nun an der Sonne lag oder nicht, kann man ja nur spekulieren, aber ich glaube schon.
Die Stimmung in der Halle war genauso ausgelassen und fröhlich. Im hinteren Teil der Halle konnte man Fans auf den Tresen tanzen sehen!

Hach war das schön...die Welt war in diesem Moment bunt,...leuchtend...gut...was sind schon Probleme. Wie weggeblasen in den Konzert-Stunden. Ein sich erotisch räkelnder Daniel...ein nachdenklicher Daniel...ein wild tanzender Daniel – wir als seine Fans bekamen wieder mal die verschiedensten Seiten unseres Bayern zu sehen.

Bei „Oh happy Day“ konnten dieses mal auch wieder noch mehr Fans mitsingen als noch am Tag zuvor. Ein schöner, wenn auch trauriger oder besser sentimentaler Abschied. Zwar nur für eine Woche bis Passau, aber mir geht „Oh happy Day“ immer so nahe. Gänsehaut...an die Hand nehmen der „Konzi-Nachbarn“ ..ein paar Tränen!

Wir gehören zusammen – die Fans und Daniel dazu. Und nicht nur der Tag ist happy – auch wir sind happy!

Sarah Patrizia Dubke
Foto: Philip G.

 
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