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Daniable 16/18
Juli 2005
Mainz
Meet & Greet in Mainz 03.04.2005

Ziemlich nervös kam ich in Mainz an. Erstmal habe ich Faniels gesucht, gefunden, begrüsst und mich ein bisschen unterhalten, bis kurz darauf der Einlass begonnen hat.
Unter die Vorfreude mischte sich langsam ein bisschen Angst, plötzlich hatte ich das Gefühl, ich muss zurück. Nein, da gehe ich nicht rein... und doch habe ich mich weiterschieben lassen von den Leuten hinter mir, bis ich durch den Einlass war. Die Papiertüte mit dem Geschenk für Daniel fest in der Hand. Und zum Glück war ich ja auch nicht ganz alleine.
Dann mussten wir in der Vorhalle an einer Tür warten. Ich weiss nicht, wieviele wir insgesamt waren, schätzungsweise 20 Personen. Der Security hatte eine Liste mit unseren Namen, rief uns einzeln auf und wir sollten uns an die Wand entlang hintereinander in eine Schlange stellen. Dann hieß es nochmal warten und irgendwie habe ich mich gefragt, was ich hier eigentlich tue. Die nächste Welle der aufsteigenden Panik habe ich dann mit viel Vorfreude wieder unterdrückt. Ja, ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr ich mich gefreut habe, meine Freude war so unendlich groß, dass für alles andere kein Platz mehr war.
Es wurde immer später, bis zum Konzertbeginn sollten es nur noch 20 Minuten sein und wir standen dann immer noch da. Aber dann wurden wir durch die Türe gelassen und sollten uns direkt hinter der Türe, in dieser Art Flur, in dem wir dann standen, wieder in einer Reihe an der Wand entlang aufstellen, damit Daniel zu uns kommen konnte. Links war eine Treppe, an der die ersten von uns standen und da, wo die paar hinter mir und ich standen, war eine offene Tür. In dem angrenzenden Raum saßen irgendwelche Leute, auch welche von der Band.
Irgendwie dachte ich, dass Daniel über die Treppe zu uns kommen würde. Und immer, wenn jemand runterkam, haben alle ganz gespannt geschaut. Dann kamen Walter und Rainer von der Band und sind in den Raum gegangen.
Plötzlich stand Daniel genau vor mir, vielleicht zwei Meter entfernt, in der offenen Türe. Er stand da so unerwartet und plötzlich, dass ich das Gefühl hatte, man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Ausser „OMG“ und „Gestääärbt“ habe ich in dem Moment auch nichts weiter an Gedanken in meinem Kopf wiederfinden können. Und er sah so schön aus, mit roten Chucks, einer blauen Jeans und einer schwarzen Jacke darüber. Ein ganz anderer Daniel, wie wenn man ihn auf der Bühne sieht.
Bei ihm waren Nicole, seine Stylistin und eine andere Frau, die ich nicht kannte. Ich glaube, das ist Chris Linke, die Pressesprecherin, gewesen. Ich muss sagen, dass ich beide als sehr nett empfunden habe!
Die drei sind dann noch ein Stückchen weiter gegangen in Richtung Treppe und dann konnten wir nacheinander zu Daniel. Eine hat ihn ziemlich zu Beginn stürmisch umarmt, da hat er das Gesicht verzogen, weil er Schmerzen hatte und Nicole meinte, sein Nacken tut ihm weh.

Daniel hat auch zu einem anderen Fan noch gesagt, dass ihm sein Nacken weh tut und hat sich öfters da die Hand hingehalten.

Dann war ich irgendwann dran. Ich habe ihm die Hand gegeben und „Hallo“ gesagt. Und dann habe ich ihm mein Geschenk gegeben mit der Papiertüte, mit den Worten „Da ist Kuchen für dich drin... also bitte nicht...“
Und dann wusste ich plötzlich nicht mehr, was ich sagen wollte. Er stand vor mir, hat mich angeschaut. Und ich habe zurückgeschaut. Er hat wohl darauf gewartet, dass ich weiterspreche, bis ich nur noch gesagt habe: „... Bitte nicht erst in einer Woche oder so auspacken... weil dann ist es ja nicht mehr gut...“

Foto: Julia Mülhens

Foto: Julia Mühlens

Er hat genickt, sich bedankt und die Papiertüte an Nicole weitergegeben mit den Worten: „Ja gut, dann in einer Woche...“. Nicole musste lachen und meinte: „Nein, Daniel. Eben NICHT erst in einer Woche! Da ist doch KUCHEN drin!“. Daraufhin musste Daniel auch lachen.

Dann habe ich meine Digicam der anderen Frau gegeben, damit sie ein Foto von uns machen kann, und mich wieder zu Daniel gestellt. Er hat gut gerochen, aber ich kann gar nicht sagen, wonach.
Nach dem Foto habe ich mich bedankt und habe den Platz dem nächsten überlassen. Wir sind dann auch recht schnell wieder rausgegangen, obwohl wir noch hätten bleiben können.

In der Halle haben wir auch noch einen recht guten Platz bekommen. Mit ein bisschen Verspätung hat das Konzert kurze Zeit später angefangen.
Meine Mutter, die kein Faniel ist, war auch dabei und ich war gespannt, was sie dannach sagen würde (ich hatte ihr die Karte geschenkt).

 
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