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Daniable 2/18
Juli 2005
Daniable 2005
Sieben Konzerte und jedes war anders
Wir, 5 Faniels aus dem Münsterland, fahren nach Hamburg - voller Vorfreude, noch haben wir alles vor uns. Das Wetter, es läßt zu wünschen übrig. Es ist griesgrimmelig und beeinträchtigt das Kultanstehen, denn unter der Markthalle lockt ein Antikmarkt mit Café. Gut beschirmt trudelt auch Daniel ein.
Ich bin voller Vorfreude, denn heute treffe ich Daniel persönlich. Ca. 200 Meet&Greets wird Daniel insgesamt auf der Tour absolvieren. Mein Meet&Greet ist sehr schön. Daniel schenkt mir ein Lächeln.Das freut mich sehr. Ich kann kurz mit ihm sprechen und bin sehr zufrieden. Ich merke, daß er erkältet ist.
Foto: www.DanielKueblboeck.info
Der Saal ist gut gefüllt. Kamerateams filmen. Für das ZDF grüßt Daniel ein sehr krankes Mädchen. Nach verhaltenem Anfang hat sich Daniel bald warm gesungen. Er macht auf Party, obwohl er eigentlich krank ist. Er erfreut sich am Publikum und dirigiert es. Er fordert die rechte Seite, die linke Seite und die Mitte, die bereitwillig jubelt, kreischt, feiert.
Wir sehen zum ersten Mal das in Nürnberg gedrehte Video "The Beast In Me" und anschließend gibt Daniel sein neues Stück live zum Besten.Das Video wird auf allen 7 Konzerten gezeigt werden. Es gefällt mir sehr.
Was ein paar Tage später zu Files von diesem Video auf der offiziellen HP steht, gefällt mir weniger.
Bei „99 Luftballons“ passiert Daniel etwas Unerwartetes. Er läßt das Mikro fallen, geht raus. Die Band schaut ihm fragend hinterher.
Gott sei Dank, wird er sofort von Nicole, seiner Stylistin, in Empfang genommen. Ein paar Minuten später kehrt er, wohl medizinisch versorgt, auf die Bühne zurück und setzt sein Programm fort als wäre nichts gewesen.
Am Schluß des Konzerts übt Daniel mit seinen Fans einen Gospelchor. In Hamburg klappt das noch nicht so gut. Der Tourauftakt ist dennoch gelungen. “Hamburg, geht es euch gut?” Ja, gut gelaunt verlassen wir die Markthalle nach mehr als 2 Stunden Konzert.

Am nächsten Tag geht es von der Elbe an die Spree. Auch eine Radarfalle hält uns nicht auf. In Berlin scheint zunächst die Sonne aber in der Nacht wird es dann -7° kalt. Diesmal ist ein kleiner Saal angemietet, der von mehreren Hundert Besuchern gefüllt wird. Die Besucherzahl der Daniabletour liegt zwischen knapp 500 und 1.800 Zuschauern je Konzert.
Wir frieren vor der Halle. Gegenüber liegt der Flughafen Tempelhof, eine öde Gegend. Es ist kurz vor 18.00h, aber der Einlaß verzögert sich, weil SAT1 mit Peer Kusmagk uns vor dem Eingang filmt. Peer Kusmagk übt 4 mal hintereinander 4 Treppenstufen hoch zu gehen, sich in die Menge zu stellen und so zu tun, als ob er uns interviewt. Aber er fragt und sagt nichts. Das Mikro ist tot. Es wird eine Verarsche für sein Frühstücksfernsehen. Der Programmablauf des Konzerts wird auch von Peer Kusmagk gestört, der mit Daniel quasi als Zugabe „You Drive Me Crazy“ singt. Unsere Stimmung ist aber gut. Daniel ist in Berlin noch etwas stärker erkältet. Doch er absolviert wirklich tapfer sein Programm. Er singt „Hey, hey“ und verzaubert uns damit.

Von der Spree geht es jetzt wieder an die Elbe, diesmal aber nach Dresden. Die Straße vor der Konzerthalle ist aufgerissen. Die nähere Umgebung ist rott, verfallen und wirkt trostlos. In der Halle werden wir dann aber angenehm überrascht. Innen ist alles modern und ordentlich. Als das Konzert anfängt, hat sich der Saal dann auch noch tüchtig gefüllt und Daniels Erkältung ist kaum noch spürbar. Ob er deshalb seinen Kamilientee in die Menge schüttet? Er hebt sein T-Shirt hoch und fragt: Wollt ihr mehr? Einem Faniel aus der johlenden Menge, die mehr will, ruft er zu: „Sie Sau!”
Daniel kreischt und versucht seinen Gesang etwas rockiger rüberkommen zu lassen, andere Stimmbänder würden sicher versagen, doch seine Stimme hält. Zum Schluß gibt es wie in Hamburg und Berlin den Gospelchor. Und tatsächlich klappt es hier mit "Oh Happy Day" schon wesentlich besser.
Wir treffen noch sehr liebe Sachsenfaniels, die unserer 5er-Gruppe auch eine geniale Unterkunft besorgt haben. Und was trinken Faniels nach dem Dresdenkonzi zum Frühstück? Das neue Kultgetränk: Kamillentee!

Ich fasse es nicht und bleibe bei Kaffee.

 
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