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Aktuelles/Kommentare 12/30
November 2007
Zur Person:
Steve Sledge (Künstler-name) wurde 1962 in Deutschland geboren.
Schon als kleiner Junge liebte er Western Filme und Cowboys und Indianer. Als Teenager wurde er Fan von ZZ-Top und begann wie sie Cowboystiefel und Stet-son zu tragen, was auch 1980 ziemlich in war.
Über Garth Brooks und K.D.Lang entdeckte S. Sledge seine Affinität zur Countrymusik.
Als Vater von zwei Kindern, die 1995 und 1997 geboren wurden, spielte bis vor ein paar Jahren Musik, aufgrund der beruflichen und familiären Verpflichtun-gen, keine große Rolle.
Über das Internet begann Steve Sledge 2002 vermehrt amerikanische Country-Sender zu hören und Country Videos auf CMT.com zu schauen. Damit wurde Country-musik endgültig zu seiner großen Liebe und er baute sich in seinem Haus sein eigenes Tonstudio.
Seit 2005 schreibt er gemeinsam mit Bob Beckley Songs.
Interview mit Steve Sledge
Foto: Steve Sledge
IE: Was macht Ihrer Meinung nach Daniel besonders gegenüber anderen Künstlern in Deutschland und was hat Sie an einer Zusammenarbeit gereizt?
Sledge: Mir hat besonders gefallen, dass Daniel einer der wenigen deutschen Künstler ist, der Popmusik mit Countryelementen verbinden möchte.
IE: War es eine Herausforderung Songs für Daniel zu schreiben? Haben Sie sich vorab mit Daniels veröffent-lichter Autobiographie befasst? Oder war der persönliche Kontakt wichtiger, um einen Eindruck von ihm zu bekommen und ihm die Songs auf den Leib zu schreiben?
Sledge: Der persönliche Eindruck ist mir immer der wichtigste. Um einen Eindruck von seiner Musikrichtung zu bekommen, habe ich mir seine letzte Single "Born in Bavaria" angehört, und die gefiel mir vom ersten Moment an sehr gut. Danach habe ich Daniel angerufen, ob er an Songs von uns interessiert ist, und wir haben uns vom ersten Augenblick an hervorragend verstanden.
IE: Wie war Ihr erster Eindruck, als Sie Daniel mit seiner jetzigen Stimme gehört haben? Gibt es etwas, was Ihnen an Daniels Stimme besonders gefällt?
Sledge: Als Daniel bei mir Studio war, um die Songs auszuprobieren, war mein erster Eindruck : Was für eine tolle Kraft, und was für eine anrührende Emotion. Wow! Es war ein Riesenspaß im Studio!
IE: Daniel ist in Deutschland aufgrund seiner Casting-Vergangenheit leider immer noch sehr umstritten. Wie gehen Sie mit den Anfeindungen um, die Ihnen durch die Zusammenarbeit mit Daniel nun teilweise in deutsch-sprachigen Country-Foren entgegenschlagen? Haben Sie damit gerechnet, oder haben Sie sich vorher gar keine Gedanken um die hierzulande herrschenden Vorurteile gegenüber Daniel gemacht? Wie hat Ihr direktes Umfeld auf die Zusammenarbeit mit Daniel reagiert?
Sledge: Ich habe nur Positives gehört von den Leuten, die mich kennen, dass ich Songs für Daniel geschrieben habe. Die, die mich persönlich kennen, wissen dass ich genau meine Vorstellungen habe und gut sehr abschätzen kann, was Qualität ist. Deswegen vertrauen Sie mir, wenn ich sage, dass es gut ist, was wir vorhaben. In den Countryforen sind hin und wieder einige Leute, die eine Abneigung gegen Castingshows generell haben und die sich über mich lustig machten, dass ich für Daniel Songs geschrieben habe. Sofort haben sich aber gute Musik- und Forumfreunde zu Wort gemeldet und mich in Schutz genommen. Auch habe ich ein Statement abgegeben, dass ich voll hinter Daniel stehe und mich sehr über die Zusammenarbeit mit ihm freue. Vor meiner Zusammenarbeit mit Daniel wurde vor einigen Wochen sogar ein Country Forum wegen unsachlicher und beleidigender Diskussionen über Daniel geschlossen. Fand ich sehr korrekt von der Forumadministration.
IE: Wie können wir uns die Zusammenarbeit mit Bob Beckley und Ihnen vorstellen? Bob verriet in einem Interview, dass er Demoaufnahmen via Internet live in den USA mitverfolgen konnte. Wie kann man sich das technisch vorstellen?
Sledge: Bob und ich schreiben Songs seit etwa 2 ½ Jahren, und es macht immer noch einen Riesenspaß. Bob schreibt zu Beginn einen Text , zu dem ich dann eine Musik schreibe und dann eine Demoproduktion aufnehme im Studio bei mir. Wenn die Probeaufnahmen beginnen, richte ich über Internet und einem Notebook eine Audio-Chatverbindung mit Bob ein und das Notebook ist mit meinem Aufnahmestudio verbunden, so daß Bob die Musik und meinen Gesang bei sich in USA zuhause auf dem Kopfhörer hören kann. Auch ich kann ihn hören. Dann singe ich seinen Text zu meiner Musik, und Bob gibt mir Ratschläge wie ich die Phrasierung oder die Ausprache besser machen kann. Auch diskutieren wir die Produktion, wie Schlagzeug.
IE: In Bremen haben Sie Daniel bei zwei Liedern auf der Bühne begleitet. Können wir uns auf weitere Auftritte von Ihnen auf der "Back to the Roots"-Tour freuen?
 
Online-Magazin Im Endeffekt Ausgabe 14· © 2003 - 2007 danielwelt.de · Impressum · Printausgabe