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Back to the Roots 3/9
April 2008
Back to the roots... und zurück nach Eggenfelden
"I know where I've been" sang Daniel so ausdrucksstark, dass man ihm jedes Wort, das er sang, abkaufte. Es ist unglaublich, wie Daniel in dem einen Moment noch auf der Bühne witzelte und wir Fans vor Lachen fast von den Stühlen kippten, und man im nächsten Moment eine Stecknadel hätte fallen hören können, weil wir Fans nichts anderes mochten, als Daniel zuhören.
Eggenfelden-Konzert2 / Foto: Sandra Janke (Im Endeffekt)
Zu seiner Stimme kann man einfach nichts mehr hinzufügen. Auch bei diesem Konzert in Eggenfelden glänzte Daniel wieder mit kraftvoller Stimme und schaffte es auch dieses Mal, seinen Fans Tränen in die Augen zu treiben.
Mit "My way" rundete Daniel wieder ein traumhaftes Konzert ab. Spätestens bei diesem Song hatte man nun wirklich mit den Tränen zu kämpfen und war währenddessen einfach nur stolz auf Daniel und stolz darauf, das alles erleben zu dürfen.
Auch wenn wir Fans zum Teil dachten, kurz vorm Erfrieren zu sein, haben sich die Strapazen definitiv gelohnt. Egal auf wie vielen Konzerten man von Daniel gewesen ist, jedes ist anders - und auch das Konzert in Eggenfelden war wieder unvergleichlich und wird uns Fans auch in wunderschöner Erinnerung bleiben.
Sandra Strässer
Fotos: Sandra Janke (Im Endeffekt)
Back to the roots
Die beste Droge ist die Musik
"Was wollten Sie mich denn schon immer mal fragen?" Mit diesen Worten stand Daniel am 19.01.08 inmitten seiner Konzertbesucher, hier im Palas im romantischen Schloss Schöningen, und freute sich über schüchternes Schweigen im gleichen Maße wie über schlagfertiges Kontern. Das Einbeziehen des Publikums gehört auf Daniels Konzerten längst schon dazu. Wie zum Beispiel die blonde hübsche Dame, welche er wahrlich mit Engelszungen dazu überredete, ihn auf die Bühne zu begleiten, um dort gemeinsam seine zuvor begonnene urkomische jam session fortzuführen. Den beiden anwesenden Zeitungsredakteuren wird es sicherlich ebenfalls lebhaft in Erinnerung bleiben, wie Daniel erst mal ihre Notizblöcke genauestens inspizierte - aus dem Stenogekritzel gespielt entrüstet etwas von Wurschtsemmeln mit Beeren las, auf dem Block des anderen Pressevertreters etwas vom "netten Irren", der sein Publikum animiert.
Comedyeinlagen zwischen den Songs - Daniels Konzerte sind alles andere als langweilig. So flachste er frech mit der absolut nicht auf den Mund gefallenen Backgroundsängerin Mickey rum, führte den Zuschauen sehr bildlich vor, wie er weniger vorbildlich daheim auf dem Heimtrainer sitzt - links die Cola, rechts die Chipstüte, vor sich den Fernseher ... und manches "Liebelein" war not amused, mit "Ladys first, oder wie wir in Bayern sagen: Deppen zuerst" zum Singen aufgefordert zu werden. Auch Daniel braucht hin und wieder eine Atempause - also tauschte er kurzerhand mit Raoul am E-Bass, um "selbst mal rumstehen zu dürfen", während dieser nach anfänglicher Verwirrung den nächsten Song spitzenmäßig im Rap-Style präsentierte.
Schöningen1 / Foto: Sandra Janke (Im Endeffekt)
Aber auch ernste Töne schlug Daniel an diesem Abend an: Den Song "Brother of mine", welchen Daniel für seinen derzeit inhaftierten Bruder schreiben ließ, schickte er diesem in seine unfreiwillige Bleibe - und berührte ihn damit tief. In jenem Song geht es u.a. um Drogen ... die beste Droge, so Daniel, ist die Musik. Und das bewies er an diesem Abend:
Die wunderschön gesungene Ballade "Show me the fire" ließ angenehme Schauer den Rücken hinunter laufen und
 
Online-Magazin Im Endeffekt Ausgabe 15 · © 2003 - 2008 danielwelt.de · Impressum · Printausgabe