zurück zur Startseite
Aktuelles/Kommentare 16/26
Februar 2009
A lucky star on a night like this
Daniel noch einmal den Refrain, den er den Konzertbesuchern mit auf den Weg geben wollte.
Nachdem Daniel und die Band „Starlight“ die Bühne verlassen hatten, wollten sich die Zuschauer aber nicht ohne Zugabe auf den Weg machen. Bei der Zugabe „Unchain my heart“ bewies Daniel dann noch einmal eindrucksvoll, wie viel Ausdauer und Power in seiner Stimme steckt, und brachte auch das Publikum noch einmal richtig zum Kochen.
Nach der Bandvorstellung gab es als zweite Zugabe „On a night like this“, weil der Song so gut zu diesem Abend passe. Aber auch nach dem musikalischen Programm war noch nicht Schluss, denn nach dem Premierenkonzert nahm Daniel sich bei einer „Autogrammstunde“ noch
ausgiebig Zeit, Autogrammwünsche der Konzertbesucher zu erfüllen.
Von Beginn seiner Karriere an hat Daniel Küblböck das Talent, in seine Songs Emotionen zu legen und sie im Wechselspiel mit dem Publikum auch bei seinen Zuhörern zu wecken.
Ein grundlegendes Merkmal der Musikstile, die er in seinem neuen, vielseitigen Tourprogramm präsentiert.
Damit und mit den gesanglich sehr anspruchsvollen, gekonnt dargebotenen Klassikern und neuen Songs konnte Daniel beim Premierenkonzert von „Jazz meets Blues...wenn zwei sich verlieben“ für eine Musikrichtung abseits des Mainstream begeistern.
Text: K. Betz
Fotos: Christin Hasemann (Im Endeffekt)
Keeping the Dream alive – den Traum am Leben erhalten
Interview mit Timothy Touchton am 22. Dezember 2008
Ein paar Anmerkungen vorab: Englische Wörter, die Timothy Touchton in seine Antworten einstreute, werden im Original wiedergegeben und übersetzt. Wenn Timothy Touchton von "Schallplatten" (oder einfach "Platten") bzw. "LPs" spricht, so handelt es sich allerdings mitnichten um eine Fremdsprache, sondern um eine altmodische Form der CD (LP heißt "longplayer" und wurde als Begriff auch in Deutschland für die analogen Vorläufer der CDs verwendet).
Ein paar Tage zuvor:
TT: Hallo, ich bin gerade tierisch im Stress! Ich habe meiner Frau versprochen, bis zu unserem Urlaub alles hier fertig zu haben, ich habe gerade zwei CDs in der Produktion und ich muss noch zur Post, sonst wird dort die Schlange zu lang – kann ich Sie zurückrufen, wenn ich wiederkomme? Wir können auch morgen telefonieren, ich werde den ganzen Tag im Studio sein. Große Künstler am Horizont!
IE: Können Sie uns mehr über diese Künstler verraten?
TT: Oh, bis alles unter Dach und Fach ist, möchte ich dazu lieber noch nichts sagen – aber Daniel wird auch einmal ein Großer. Ich habe ihn im Konzert gesehen und soviel Spaß gehabt! Daniel macht sich! Aber er muss jetzt unbedingt Platten aufnehmen! Studioplatten, damit er neues Publikum für sich gewinnen kann...
Zweiter Anruf:
IE: Lieber Timothy, hab vielen Dank dafür, dass Du Dir mitten in Deinem Weihnachtsurlaub in Österreich Zeit nimmst für Daniels Fans! Wir starten gleich mit der ersten Frage: Wie hat Dir Daniels Konzert in München gefallen?
TT: Es hat mir sehr gut gefallen! Ich war dabei in Pullman City, und natürlich war auch das Konzert soweit gut, die Band war gut, aber in München fand ich alles schon um einiges besser. Nicht, dass es vorher schlecht war, aber es war tighter (= enger), professioneller, Daniel (und auch die Band!) steigern sich von Konzert zu Konzert. Die beiden Mädchen waren auch klasse. Besonders Alex gefällt mir sehr! Die ganze Show war gut. Ich fand die Liederauswahl in München auch sehr gut! Klingt natürlich schlecht von mir, wenn ich das sage, weil ich davon so viele Lieder selbst geschrieben habe... aber ich meine das ernst.
IE: Letzte Woche hast Du erwähnt, dass Daniel jetzt unbedingt eine neue Studioplatte aufnehmen sollte...
TT: Daniel sollte unbedingt eine neue Studioplatte machen. Ich denke, die Schallplattenfirmen haben ihn früher verärgert. Sie schränkten ihn ein – aber wir alle haben unsere Probleme mit Schallplattenfirmen. Ich habe als Künstler mit fast jeder Plattenfirma in Deutschland zu tun gehabt, und es gab immer Ärger.
IE: Denken die Plattenfirmen zu konsum- und gewinnorientiert?
TT: Ein Künstler will seine Musik machen. Will sich entwickeln. Die Firmen möchten das Kommerzielle... und ein Künstler hat eine eigene Meinung darüber, was ihn persönlich weiterbringt. Dann kommt es zum Machtkampf, weil die Interessen unterschiedlich gelagert sind.
IE: Was würdest Du Daniel jetzt für eine Vorgehensweise empfehlen?
TT: Meine Vorgehensweise wäre, dass Daniel das erstmal alles selbst in die Hand nehmen soll: Sich selbst finanzieren, eine eigene Platte produzieren... das ist heute nicht mehr so schwierig und auch nicht mehr so teuer. Er hätte dann eine Platte mit einer Auswahl, die ihm entspricht.
IE: Daniel hat ja sein eigenes Label gegründet, um genau dies zu tun.
TT: Gut, dass er das gemacht hat! Dann braucht er nur noch einen Vertrieb, und er hat alles in der eigenen Hand. Die Titel, die Songs die er hat, sind prima. Er hat mehrere in seinem Repertoire, die das Zeug zu einer „Radio-Single-A-Seite“ haben. Z.B. „Hold on sweet darling“, das wäre so eine A-Seite, ich denke, „Good Lover“ könnte auch eine Radio-Single sein...
IE: Was ist wichtig für so eine Single-Auswahl?
 
Online-Magazin Im Endeffekt Ausgabe 17 · © 2003 - 2009 danielwelt.de · Impressum · Printausgabe