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Erlebnisberichte 9/15
Dezember 2004
Der Pferdeflüsterer
Daniel Küblböck ist ein junger Mann, der mit seinem Willen und Ehrgeiz in der Lage ist vieles zu erreichen und einiges zu bewegen.
Anwesende Ignoranten ausgeschlossen.

Markus Bechtle · Fotos: Markus Bechtle




Daniel beweist Größe - beim Regensburger Leukämielauf, 19.09.2004

Wow, also das war ein Tag, der mir wohl immer in Erinnerung bleiben wird.
Er begann für mich schon sehr früh, genauer gesagt war es so ungefähr 5 Uhr 30, höllisch früh für mich - aber es sollte sich lohnen.
Ich traf mich mit meiner Freundin, zwar laufbegeistert, aber kein Faniel, um ca. 7 Uhr 15 am Bahnhof und wir stiegen in den Zug. Zu dem Zeitpunkt waren meine Nerven schon gespannt wie Drahtseile und ich selbst einem Herzinfarkt nah - ich hab mich so sehr auf Daniel gefreut, ihn einfach mal wieder zu sehen.
Nach rund 2 Stunden Zugfahrt kamen wir in Regensburg am Bahnhof an. Wir suchten einen Bus zur Sportanlage Oberer Wöhrd, was sich als nicht ganz einfach herausstellte *g*... Naja, dann haben wir uns nochmal verlaufen und als wir endlich an der Sportanlage waren, mussten wir gleich weiter suchen, nämlich den Ort, wo man sich für den Lauf anmelden konnte. Nachdem wir den dann endlich gefunden, unsere Anmeldung erledigt und so ein tolles oranges T-Shirt;o) bekommen hatten, machten wir uns schon wieder auf die Suche, diesmal nach Umkleidekabinen. Wir rannten ungefähr dreimal um diese Halle *immer noch genervt bin wenn ich dran denk*, dann fanden wir die Umkleiden endlich und zogen uns zum Laufen um. Dann gingen wir zum Start, wo es mich erstmal wahnsinnig erstaunte, wie viele Leute da mitgelaufen sind! Wir liefen die Mittelstrecke - 5,7 km - und ich muss gestehen ,für mich war es alles andere als einfach! Meine Freundin lief irgendwann voraus, weil ich ihr wohl ein bisschen zu langsam war. Nach ca. 45 Minuten kam ich fix und fertig wieder im Stadion an.
Dann sind wir erstmal in die Umkleidekabine und hätten so fast Daniels ersten Startschuss verpasst, aber zum Glück nur fast!
Mein Herz hat einen Schlag ausgesetzt, als ich ihn sah. Er stand an der Laufbahn, ich muss zugeben, am Anfang hätte ich ihn fast übersehen mit seiner Jeans und seinem grünen Pulli und er war einfach so süß!
Der "Moderator" unterhielt sich noch ein bisschen mit Daniel und der meinte, er sei ganz scharf darauf, diesen Startschuss zu geben, da er noch nie geschossen habe. Nach dem Startschuss ging er wieder zurück in die Halle, ich konnte ihm leider nicht folgen, da ich ziemlich ungünstig stand.
Während also das "Kid`s Running" lief, für das Daniel den Startschuss gegeben hatte, duschten wir erst einmal und trafen danach Marina und Torsten aus dem Forum. Kurz bevor der zweite Startschuss stattfinden sollte, standen wir und noch einige andere vor dem Eingang, wo Daniel die Halle zuvor betreten hatte, in der Hoffnung, er würde da auch wieder rauskommen. Tja, schief gewickelt, wir hätten also fast den zweiten Startschuss auch noch verpasst, wir rannten vor zum Start. Diesmal standen wir günstiger: Als Daniel zurück zur Halle ging, klebten wir auf seinen Fersen und zogen hinter ihm her. Ein paar, die hinter mir liefen, riefen dauernd "Daniel", und irgendwann drehte er sich um, grinste und sagte "hallöö"... dann allerdings hielten uns die Securities ab, noch weiter mitzukommen.
Ja, dann begann das Warten auf die Autogrammstunde, die wir in der Halle vermuteten und uns schon mal rein setzen. Wir können nur von Glück sprechen, dass wir zufällig nochmal raus kamen und die vielen Faniels sahen, die sich um ein paar zusammengerückte Tische versammelten. Ich fragte bei der Information nach und es stellte sich heraus, dass Daniel tatsächlich draussen Autogramme geben würde. Wir stellten uns also schleunigst an, ich gebe zu, wir haben uns ziemlich vorgedrängelt *g*, sorry an dieser Stelle!
Um ca. 14 Uhr 45 kam Daniel und begann die Autogrammstunde, bei der wir ziemlich früh dran kamen.
Foto: Sandra Bauer
Vor mir war Marina dran, dann kam ich. Ich konnte ihm endlich sein Geburtstagsgeschenk geben, ich wollte es ihm so gerne persönlich geben und es hat tatsächlich geklappt!! Ich reichte ihm also das kleine Päckchen, mit den Worten: "Ich hab noch ein Geburtstagsgeschenk für dich." Da sah er mich total lieb an, nahm es, lächelte, sagte voll süß "Daankeschöön" und gab es einem Security, der es in einen Korb legte, wo schon ein paar Blumen lagen. Ich meinte noch: "Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran!", da lachte er total süß.
 
Online-Magazin Im Endeffekt Ausgabe 5 · © 2004 danielwelt.de · Email info@im-endeffekt.net · Impressum