Barack Obama – Hoffnung für Amerika ?
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niemand ist ernsthaft darüber verwundert, als 2006 Gerüchte verlauten, er wolle sich auf das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika bewerben.
Am 10. Februar 2007 verkündet Obama seine Kandidatur. Jetzt, über ein Jahr später, haben sich die Demokraten immer noch nicht entschieden, ob sie Barack Obama oder Hillary Clinton ins Rennen schicken werden.
Obamas politische Kernsätze sind schnell wiedergegeben: Als einer der ersten Demokraten wandte er sich bereits 2002 gegen den Irak-Krieg, als Präsident möchte er diesen völkerrechtswidrigen Krieg schnellstmöglich beenden. Als Frist gibt er 16 Monate nach seinem Amtsantritt vor. Bezüglich der Krankenversicherung (in den USA, in der es bislang keine Pflichtversicherung gibt und in der viele Bürger medizinisch unterversorgt sind) will er ein nationales Krankenversicherungsprogramm für alle einrichten, die bisher nicht versichert sind. Dabei soll aber jeder selbst entscheiden können, ob er diese neue Versicherung wählt, oder ob er sich lieber privat versichert. Eine allgemeine Versicherungspflicht soll es nur für Kinder geben. Die Kosten der neuen Regelung sollen durch die Streichung von Steuererleichterungen für Besserverdienende aufgefangen werden. In puncto Umwelt verspricht Obama, die USA zu einem der führenden Länder im globalen Kampf gegen den Klimawandel zu machen. Er will unter anderem den Kohlendioxidausstoß bis 2050 im Vergleich zum Jahr 1990 um 80 Prozent senken.
Außenpolitisch steht Obama, so er gewählt werden sollte, vor einer schwierigen Aufgabe: Nie zuvor standen die USA in einem derart schlechten Licht, wie in unseren Tagen. George W. Bush wird weltweit als der vielleicht schlechteste Präsident der Vereinigten Staaten angesehen, den es je gab, denn unter seiner Vorherrschaft wurde mit dem Irak-Krieg ein völkerrechtswidriger, unilateraler Krieg geführt, |
standen US-Soldaten in den internationalen Schlagzeilen, weil sie in Abu Ghureib ihre Gefangenen gefoltert hatten, und es wurde mit Guantanamo auf Kuba ein den Genfer Konventionen widersprechendes Gefangenenlager eingerichtet, welches keinerlei staatlicher Gesetzgebung untersteht. Hier ist rasches Handeln gefragt, jedoch dürfen wir uns in Europa keinerlei Illusionen hingeben: Im Rahmen der NATO werden auch Deutschland und Europa als Partner der USA gefordert sein, beim „Aufräumen“ im Irak, und insbesondere in Afghanistan ihr Scherflein dazu beizutragen.
Der neue Präsident Amerikas muss die moralische Glaubwürdigkeit der USA und deren moralischen Führungsanspruch in der Welt wiederherstellen, indem er die Ideale, für die dieses große, bis heute so idealistisch geprägte Land einmal stand, neu belebt: Die Freiheit des Einzelnen, eingebettet in Demokratie, Meinungs- und Religionsfreiheit. Das, wofür die über die letzten Jahrhunderte in die USA eingewanderten Menschen aus aller Herren Länder stehen, die ihre Heimat, ihre Freunde und Verwandten, ihre Sprache und ihre Gebräuche zurückließen, um Teil eines Größeren zu werden: Teil einer Freiheit, die sie nirgendwo sonst auf dieser Welt in dem Maße vorfanden wie in den USA. Für die Barack Obama nicht zuletzt durch seine Vorfahren steht wie derzeit kein anderer Amerikaner.
Dass die Amerikaner dies können und wollen, dafür steht ihr Ruf, mit dem Barack Obama bei jedem seiner Auftritte bedacht wird:
Yes. We. Can.
Corinna Kahl
(Die Zitate aus Obamas Rede zur National Convention 2004 sind deren Übersetzung in dem Buch „Barack Obama – Amerikas neue Hoffnung“ von Markus Günther entnommen, S. 134 ff., die Zitate aus Obamas Rede am 20. Januar 2008 in Atlanta wurden von der Verfasserin selbst übersetzt) |
Jeden Tag hören wir von ihnen in den Medien. Egal, ob morgens im Radio über sie berichtet wird oder am Vorabend in den gängigen Boulevardmagazinen des Fernsehens, wir alle kommen regelmäßig mit ihnen in Berührung. Auch wenn wir das nicht immer wahrhaben wollen, aber Prominente sind genau deswegen ein Teil unseres Lebens. Wie groß dieser Teil ist, das muss selbstverständlich jeder für sich entscheiden, aber Tatsache ist, dass viele Prominente bewusst oder unbewusst namentlich in unseren Köpfen präsent sind.
Anfang 2008 hat RTL erneut eine Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus!" gestartet und dabei wieder einige mehr oder weniger bekannte Persönlichkeiten ins Rennen geschickt. Daniel Küblböck-Fans ist die Sendung wohl bekannt, so war Daniel doch selbst in der ersten Staffel, welche im Jahr 2004 stattfand, einer der Kandida- |
ten. Grob zusammengefasst geht es in der Sendung darum, dass Stars sich freiwillig in den australischen Dschungel begeben, dort auf engstem Raum miteinander leben und verschiedene Prüfungen absolvieren müssen. Am Ende einer Staffel wird dann von den Fernsehzuschauern stets eine Dschungelkönigin bzw. ein Dschungelkönig gewählt.
Kritiker dieser Sendung sprechen im Zusammenhang mit diesem Format und den dazugehörigen Teilnehmern schon mal gerne von sogenannten A-D Promis. Doch was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung und seit wann existiert sie? Gibt man im Internet diesen Begriff ein, ist es gar nicht so leicht eine genaue Erklärung dafür zu finden. Zwar ist in vielen Artikeln, die im Netz zu lesen sind, immer wieder die Rede von den A-D Promis, aber eine Definition ist selbst bei genauer Recherche nur sehr
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